20 August, 2013

Fruchtige Cremesuppe


Ein bisschen Vorgeschichte: Ich stehe vor dem Kühlschrank. Mist, die Karotten sehen so aus, als ob sie gleich den Geist aufgeben. Und wir haben noch Pfirsiche aus der Dose vom letzten Salat... 

So geht es mir übrigens alle paar Tage: Gemütlich auf dem Sofa sitzen bis einem einfällt, dass es morgen noch nichts zum Mittag gibt. Man steht ein paar Minuten später hungrig im Supermarkt und packt halt mal ein. Einfach worauf man eben Lust hat. Dann plant man noch den übernächsten Tag ein, man lernt ja aus Fehlern. Der eigentliche Denkfehler zeigt sich dann am nächsten Tag: Man hat zu viel gekauft oder es sind Reste da und die müssen verwertet werden. 

Wenn ich eine Sache in meiner Jugend nicht üben konnte, dann war das eindeutig das Kochen für zwei Personen. In einem Haushalt 4+ wird mehr in den Topf geworfen. Muss ja auch so sein. 



Seit gestern habe ich unserem Kochverhalten den Kampf angesagt - Reste so gut wie möglich auf die Teller bringen. Versuch 1 hat auch sehr gut geklappt. Sehr leicht, lecker, mit dem gewissen Etwas und der Kühlschrank freut sich über zwei wartende Bewohner weniger.


Ergibt ungefähr 5 Teller:

8 Karotten
4 mittelgroße Kartoffeln
2 Pfirsiche aus der Dose (frische sind bestimmt besser, aber die mussten ja weg)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1,5 l Brühe
100 ml Milch
Curry, Chili
Salz, Pfeffer zum Abschmecken

1. Gemüse und Pfirsiche kleinschneiden. In einem Topf mit etwas Öl oder Butter alles außer die Kartoffeln anbraten.
2. Mit Brühe ablöschen und Kartoffeln dazugeben. Kochen lassen, bis alles weich ist. 
3. Curry und Chili dazugeben(nicht wie ich übertreiben... Mein Freund hat sich eine Sudden Death Soße im Internet bestellt. Hab ein bisschen zu viel rein, war aber noch angenehm aushaltbar :D). 
4. Mit dem Stabmixer pürieren, die Milch dazugeben, umrühren, abschmecken und feeeertig. 

Ich hab dazu noch ein paar Croutons gemacht. Naja, so ähnlich. Ich hab ja leider keinen funktionierenden Backofen. Hier also die Studenten-Lösung: Vollkorntoast in Würfel schneiden, in etwas Margarine und Knoblauch rösten. Gar nicht schwer, schmeckt zu der Suppe aber richtig gut.

Übrigens: Ich glaube die Suppe ist auch für Leute mit Histaminintoleranz geeignet. Ich hab sie gut vertragen.

[Edit: Beinahe vergessen! Meine Mutter kommt mich heute Abend besuchen :) Wir machen Raclette und schauen einen Film. Mal sehen was da für Reste bleiben.]

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen